Leipziger Notenspur Leipziger Notenspur Leipziger Notenspur

Veranstaltungen 2020

Dienstag, 21. Januar 2020, 11 Uhr, Universität Leipzig, Augusteum
Eröffnung der Dauerpräsentation zur Uni-Musik an der Notenspur-Station 22


NOTENSPUR-SALONS 2020
Im Notenspur-Salon-Jahrgang 12 gibt es nach dem grandiosen CLARA 19-Jahr einen neuen herausragenden musikalischen Schwerpunkt: Ludwig van Beethoven, dessen Geburtstag sich 2020 zum 250. Male jährt und bundesweit gefeiert wird.
So ist auch der Eröffnungssalon in der Alten Nikolaischule Beethoven gewidmet. Die kleinen Musikfreunde können sich auf „Ludwig fun“ freuen, die großen auf unterschiedlichste kam-mermusikalische Werke des Genies. Auch im Schumann-Haus und im Wagner-Salon in der Alten Börse erklingt Beethovens Musik. Der Bach-Salon zeigt sich in diesem Jahr sportlich, wenn ein „Gemischtes Doppel“ an den Start geht, geheimnisvoll dage-gen wird es im Opern-Salon, wo „verstohlen der Mond aufgeht“.  In der Grieg-Begegnungsstätte werden „Musikalische Köstlich-keiten“ kredenzt. Wir wünschen Ihnen bei allen Salons Ohren- und Augenschmaus und viel Vergnügen!
(Salonflyer zum Download)

Samstag, 1. Februar 2020, 15 Uhr,
Richard-Wagner-Aula der Alten Nikolaischule, Nikolaikirchhof

„ ... KOMME ICH NACH LEIPZIG, SO SOLL'S EIN WAHRES FEST SEYN“ (Ludwig van Beethoven)
Orkun Pala | Violine
Konstanze Pietschmann | Violoncello
Pelinnur Işıkcı | Klavier
spielen aus Werken Ludwig van Beethovens:
Klaviersonate Nr. 27, e-Moll, op.90 
Cellosonate Nr. 3 A-Dur op. 69, 1.Satz
Sonate für Klavier und Violine Nr. 7 in c-Moll op.30, Nr.2, 2. Satz
Klaviertrio op. 1, Nr.3 c-Moll

Im Gespräch: Nick Pfefferkorn, Breitkopf & Härtel und Werner Schneider, Notenspur Leipzig e. V.

Wie könnte es 2020 im seinem Jubiläumsjahr anders sein: Star unseres Salons ist Ludwig van Beethoven (1770–1827).
Es erklingt Musik aus zwanzig Jahren seines Schaffens – vom aufstrebenden jungen Komponisten bis zum berühmten Genie.
Aber wie zieht man ein solches Genie nach Leipzig? Die engen Beziehungen Beethovens zu Leipzig haben einen Namen: Breitkopf & Härtel. Mit Nick Pfefferkorn, dem Geschäftsführer des ältesten Musikverlages der Welt, ist Werner Schneider im Gespräch über die oftmals erfolgreiche, aber ebenso oft auch nervenaufreibende Zusammenarbeit mit dem Genie. Dass dies aller Mühe wert war, lässt die Musik des Salons beglückend erleben.
(inkl. Pause mit Kaffee und Kuchen)
Veranstalter: Notenspur Leipzig e. V. in Kooperation mit der Kulturstiftung Leipzig
Eintrittskarten: 15,00 € / ermäßigt*: 10,00 € (inkl. VVK-Gebühr), Tickets unter www.ticketgalerie.de, 0800 21 81 050 (kostenfreie Ticket-Hotline), Musikalienhandlung M. Oelsner, Schillerstraße 5 und allen VVK-Stellen (Verkauf ab 15.01.2020)


Sonntag, 2. Februar 2020, 11 Uhr, MDR-Studio, Augustusplatz 9a
KINDERSALON – LUDWIG FUN
Mitglieder des MDR-Sinfonieorchesters
MDR-Kinderchor, Leitung Alexander Schmitt
Mediha Khan | Klavier
Ekkehard Vogler | Sprecher
2020 feiert die Musikwelt den 250. Geburtstag eines der berühmtesten Komponisten aller Zeiten: Ludwig van Beethoven. Im 6. Notenspur-Salon für Kinder feiern wir kräftig mit! Wir tauchen ein in Beethovens Leben und Werk und begegnen dem Naturliebhaber Beethoven in einem musikalischen Unwetter, spazieren durch einen Klangwald und probieren aus, ob eine Möhre auch Musik machen kann. Außerdem wird viel geraten, gesungen, getanzt und gebastelt – ein Mitmachkonzert für die ganze Familie!
Empfohlen für Kinder ab SECHS Jahren. JEDES Kind benötigt eine Eintrittskarte!
Veranstalter: MDR KLASSIK in Kooperation mit dem Notenspur Leipzig e. V.
Eintrittskarten: Kinder: 6,00 €, Erwachsene 12,00 € / ermäßigt*: 10,00 €
Erwachsene in Begleitung von mindestens einem Kind sowie
Inhaber des Leipzig-Passes bezahlen den ermäßigten Eintrittspreis.
Kartenvorverkauf: Ticketgalerie Hainstraße 1 / Barthels Hof, 04109 Leipzig oder unter 0341/94 67 66 99 bzw.
www.mdr-tickets.de


Samstag, 8. Februar 2020, 19 Uhr, Schumann-Haus, Inselstraße 18
ALLES BEETHOVEN?
Ludwig v. Beethoven: Klavierquartett Es-Dur WoO 36 Nr. 1
Frank Bridge: Phantasie in fis-Moll
Zygmunt Noskowski: Klavierquartett op. 8 d-Moll
Leipziger Klavierquartett
Stefan Burkhardt | Klavier
René Bogner | Violine
Matthias Weise | Viola
Henriette-Luise Neubert | Violoncello
Willkommen im Beethovenjahr! Auch wir widmen uns im Notenspursalon diesem Heroen der Musikgeschichte. Das Es-Dur Quartett WoO 36 komponierte er bereits mit 15 Jahren. Obwohl unverkennbar noch Spuren seines Vorbildes Wolfgang Amadeus Mozart enthalten sind, zeigt sich bereits hier mit seiner leidenschaftlichen Tonsprache der zukünftige und echte Beethoven.
Mit Werken des Engländers Frank Bridge und des polnischen Komponisten Zygmunt Noskowski warten zudem zwei absolute Raritäten der Gattung Klavierquartett darauf, gehört zu werden!
Veranstalter: Schumann-Verein Leipzig e. V.
Eintrittskarten: 20,00 € / ermäßigt*: 15,00 € (inkl. VVK-Gebühr)
Kartenvorverkauf: telefonisch unter 0341 39 39 21 91, an allen Vorverkaufsstellen sowie online unter www.schumann-haus.de


Freitag, 14. Februar 2020, 19.30 Uhr, Gedächtniskirche Leipzig-Schönefeld, Ossietzkystraße 39
ClaraliebtRobertliebtClara

Ein romantischer Abend zum Valentinstag mit Musik, Lesung und Segen in der Hochzeitskirche von Clara und Robert Schumann
Eintritt frei, Spende erbeten
Die Liebesgeschichte zwischen Clara und Robert Schumann ist eine Geschichte voller Sehnsucht, gesellschaftlicher Widerstände und großer Entbehrungen, denen das Paar schließlich mit einem Gerichtsprozess gegen Claras Vater entkommen konnte. In der Gedächtniskirche Leipzig‐Schönefeld durften sie schließlich am 12. September 1840 einander heiraten. Mit romantischer Musik und einer Lesung mit Auszügen aus dem Briefwechsel zwischen Clara und Robert Schumann wollen wir am Valentinstag ihrer Liebe gedenken. Auch wird es an diesem Abend die Möglichkeit eines persönlichen Segenszuspruchs geben.


Samstag, 15. Februar, und Sonntag, 16. Februar 2020, jeweils 14 Uhr, Grieg-Begegnungsstätte, Talstraße 10
MUSIKALISCHE KÖSTLICHKEITEN, GEWÜRZT MIT CHARME UND IRONIE
Heiko Reintzsch (Klavier) und Studierende der Gesangsklasse Prof. Roland Schubert (HMT Leipzig)
Wie jedes Jahr begrüßt Sie die Grieg-Begegnungsstätte zum Notenspur-Salon mit einem heiteren Programm aus Liedern, Arien, Songs und vielem mehr aus mehreren Jahrhunderten. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf dem deutschen Liedgut und der romantischen Oper, aber auch Operette und Musical finden ihren Weg ins Programm. Der Gesangsklasse des Kammersängers Roland Schubert gehören im Wintersemester 2019/20 insgesamt 23 Mitglieder aus über 15 Nationen an. Begleitet werden sie vom Leipziger Pianisten Heiko Reintzsch.
(Moderiertes Konzert mit Kaffee und Kuchen in der Pause.)
Veranstalter: Grieg-Begegnungsstätte Leipzig e. V.
Eintrittskarten: 15,00 € / ermäßigt*: 10,00 € (inkl. VVK-Gebühr)
Kartenvorverkauf: Musikalienhandlung M. Oelsner, Schillerstraße 5, ab ca. 14 Tage vorher, Reservierung von Karten ebenfalls ab ca. 14 Tage vorher
unter E-Mail: info@edvard-grieg.de oder Tel.-Nr.: 0341/9 93 96 61 (Fr. 14 –17 Uhr und Sa. 10–14 Uhr) möglich


Donnerstag, 20. Februar 2020, 17 Uhr, Promenaden Hauptbahnhof
Midissage zur Notenspur-Ausstellung "Reisende Musiker"


Samstag, 22. Februar 2020, 15 Uhr, Oper Leipzig, Konzertfoyer, Augustusplatz 12
VERSTOHLEN GEHT DER MOND AUF

Tenor und Erzähler | Martin Petzold
Gitarre | Martin Hoepfner
Es ist ein kollektiver Schatz, den Tenor Martin Petzold und Gitarrist Martin Hoepfner im Musikalischen Salon der Oper Leipzig heben und wieder in seinem vollen Glanz erstrahlen lassen: Denn im Zentrum des Programms steht das alte deutsche Volkslied – ein Kulturgut, das lange Zeit durch die ideologische Vereinnahmung der Nationalsozialisten diskreditiert war, als altmodisch abgetan wurde und so heute in seiner Vielfalt fast schon vergessen ist. Denn zum Volkslied zählen freilich nicht nur Lieder, die im Volksmund entstanden sind, sondern auch solche, die volksmäßig komponiert sind. Lieder wie „Ännchen von Tharau“, „Das Heidenröslein“ oder „Der Mond ist aufgegangen“ haben durch ihre weite Verbreitung längst Volkslied-Charakter gewonnen, auch wenn ihre Komponisten bekannt sind. Als Kontrapunkt dazu erzählt Martin Petzold unbekannte Märchen und Martin Hoepfner bezaubert durch virtuose Gitarrensoli und Improvisationen.
Veranstalter: Oper Leipzig
Eintrittskarten: 10,00 €, Kartenvorverkauf über den Veranstalter


Sonntag, 23. Februar 2020, 15 Uhr, Bach-Museum, Sommersaal, Thomaskirchhof 15–16
GEMISCHTES DOPPEL

Werke von Bach-Söhnen, W. A. Mozart, J. Haydn
und Improvisationen
Anne-Sophie Noeske | Hammerklavier
Panagiotis Linakis | Cembalo
Mit diesem „gemischten Doppel“ treten zwei Musiker auf das Spiel-Feld und eröffnen einen spannenden und einzigartigen Dialog im Mit- und Gegeneinander der Stimmen auf zwei verschiedenen historischen Tasteninstrumenten. Auf überraschende Weise wird auf diesen Instrumenten in unvorhersehbaren Spielwechseln rasante, amüsante, beschauliche und erbauliche Musik re-präsentiert.
Veranstalter: Bach-Archiv Leipzig
Eintrittskarten: 15,00 € / ermäßigt: 10,00 € (inkl. VVK-Gebühr)


Sonntag, 23. Februar 2020, 15 Uhr, Einlass ab 14 Uhr, Alte Handelsbörse, Naschmarkt
„ICH GLAUBE AN GOTT, MOZART UND BEETHOVEN“

(Richard Wagner)
Ein Notenspur-Salon anlässlich des 250. Geburtstages von
Ludwig van Beethoven. Musik von R. Wagner, L. v. Beethoven, F. Liszt, F. Hensel, J. Strauss, L. Aditi, I. Aboulker, J. Offenbach, R. Franz und G. Rossini
(Dauer ca. 3 h incl. Pause mit Genüssen)
Richard Wagner – Andrew York | Schauspieler
Minna Wagner – Madlen Römer | Verbandsmitglied
Friedhelm Eberle | Schauspieler
Benedikte Hilbert | Sopran
Elisabeth Wrede | Mezzosopran
Sung-Ah Park | Klavier
Ehrenfried Wagner | Horn
Veranstalter: Richard-Wagner-Verband Leipzig
Eintrittskarten: 15,00 € / ermäßigt*: 12,00 €
Kartenverkauf in der Geschäftsstelle des Verbandes, Nikolaistr. 42, Mo– Mi, Fr 10–12 Uhr und 13–16 Uhr, Do 13–18 Uhr und bei Musikalienhandlung M. Oelsner, Schillerstraße 5


13.4.2020, 19.00 Uhr, Dauer: ca. 3,5 Stunden, auch Teilabschnitte sind möglich
Treffpunkt: Markkleeberg, Wolfswinkel, Firmengelände Metallbau Berg
Ende: "Scheune" Stötteritz

SCHNEEBLUMENGEDENKWEG

Im eisigen Aprilregen wurden sie in der Nacht des 13. April 1945 vom KZ-Außenlager Wolfswinkel/ Markkleeberg aus durch die verdunkelten Straßen Leipzigs getrieben: 1500 Zwangsarbeiterinnen - jüdische Ungarinnen und französische politische Gefangene. Viele von ihnen überlebten den Marsch, der sie nach Theresienstadt bringen sollte, nicht. Für andere war es ein entbehrungsreicher Weg in ein neues Leben.
75 Jahre danach wollen wir den ersten Teil des Weges, den sie in Holzschuhen ohne ausreichende Kleidung und Nahrung laufen mussten, gemeinsam gehen. Keine von ihnen soll unter uns vergessen sein. Wir tragen sie in dieser Nacht bei uns, ihre Namen und ihre Worte, ihre Musik und ihre Gebete, ihre Klage und ihre Hoffnung. Wir leihen ihnen unsere Füße, Gedanken und Herzen. Wir gehen den Weg mit Zeichen und Gesten der Anteilnahme und Erinnerung. Ihr Vermächtnis tragen wir weiter: allen Menschen mit offenen Herzen zu begegnen und der Feindseligkeit keinen Raum in uns zu geben.


 

Veranstaltungen, die bereits stattgefunden haben

finden Sie in unserem Veranstaltungsarchiv,

Clara im Park-Veranstaltungen auf der Seite CLARA19